DFL wählt ihre Gremien neu : Zwischen Einigkeit und Spaltpotential

Bei der DFL-Generalversammlung zeigen sich die Klubs geeint. Doch die Herausforderungen sind groß, gerade mit Blick auf die 50+1-Regel.
Seriosität, aber durchaus auch Stärke in schwierigen Zeiten: Das war das Zeichen, das die Generalversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Mittwoch in Berlin zur Lage der Bundesliga sendete. Den Ton setzte gleich zu Beginn Hans-Joachim Watzke als Sprecher des Präsidiums. Es werde „von allen Seiten in schwärzesten Farben gemalt, dass die Premier League alles erdrückt“, sagte Watzke aus aktuellem Anlass und sprach von „ein paar Exzesse(n), die mittlerweile eine hohe Dynamik haben“. Doch Geld, so Watzke, sei nicht alles – insbesondere ein wesentlicher Punkt, bei dem der deutsche Fußball kontern könne, ja müsse, sei ein anderer. „Sie haben viel mehr Talente als wir. (. . .) Da müssen wir ansetzen. Über alles andere mache ich mir keine Sorgen.“


