FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Wahl zum BVB-Präsidenten :
Die Kränkung des Hans-Joachim Watzke

Ein Kommentar von Daniel Theweleit
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Erhielt nur 59 Prozent der Stimmen: Hans-Joachim Watzke bei der Mitgliederversammlung des Fußballklubs Borussia Dortmund
Erhielt nur 59 Prozent der Stimmen: Hans-Joachim Watzke bei der Mitgliederversammlung des Fußballklubs Borussia DortmundAFP

Das schlechte Ergebnis für den neuen BVB-Präsidenten ist Teil eines größeren Trends: Fans begehren auf gegen die Hinterzimmer-Deals der Profifunktionäre. Hans-Joachim Watzke setzt sich nun auch einer Gefahr aus.

Nur die wirklich hartgesottenen BVB-Demokraten waren noch anwesend, als um 0.14 Uhr, mehr als elf Stunden nach dem Beginn der Mitgliederversammlung, das Vereinslied gesungen wurde und ein erinnerungswürdiger Tag zu Ende ging. Eine Versammlung, in deren Rahmen Hans-Joachim Watzke, der angeblich „mächtigste Mann im deutschen Fußball“, zum Präsidenten von Borussia Dortmund gewählt wurde, während ihm zugleich in schmerzlicher Deutlichkeit die Grenzen seiner Macht aufgezeigt wurden.

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