FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Sport in Zeiten des Krieges :
Verfehlte Loyalität

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Bei Chelsea singen Fans den Namen des sanktionierten Klub-Eigentümers Roman Abramowitsch. Dafür gibt es Kritik. Sogar die britische Regierung mischt sich ein. Schalke hat noch Klärungsbedarf mit dem ehemaligen Sponsor aus Russland.

Russische Fußballmannschaften bleiben von Wettbewerben der Europäischen Fußball-Union UEFA ausgeschlossen. Das ist das Ergebnis der Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS, die am Dienstag bekannt gegeben wurde. Der CAS hatte sich mit der Frage befasst, ob der Einspruch des russischen Fußball-Verbandes gegen den Ausschluss durch die UEFA aufschiebende Wirkung entfaltet und russische Mannschaften bis zur Entscheidung in der Hauptsache wieder würden spielen dürfen. Das lehnte der CAS ab. Wie das Schiedsgericht in Lausanne weiter mitteilte, konnten sich die Parteien nicht auf ein beschleunigtes Verfahren einigen. Ein Verhandlungstermin stehe noch nicht fest. Zum Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz hinsichtlich des vom Internationalen Fußball-Verband FIFA ausgesprochenen Ausschlusses kündigte der CAS an, „voraussichtlich Ende der Woche“ eine Entscheidung mitzuteilen. Die FIFA hatte entschieden, Russland vom Play-off-Halbfinale der Qualifikation zur WM in Qatar am 29. März auszuschließen und Gegner Polen kampflos in das Finalspiel einziehen zu lassen. Zuvor hatten die Fußballverbände Polens sowie der anderen Halbfinalteilnehmer Tschechien und Schweden erklärt, mit Blick auf den russischen Überfall auf die Ukraine nicht gegen Russland antreten zu wollen. FIFA und UEFA hatten den Ausschluss russischer Mannschaften am 28. Februar mitgeteilt. chwb.
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