FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Matthäus, Basler und Co. :
Hauptsache, es knallt bei den WM-Experten

Von
Michael Horeni, Sotschi
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Mario Basler greift in die unterste Schublade: „Özil hat eine Körpersprache wie ein toter Frosch.“
Mario Basler greift in die unterste Schublade: „Özil hat eine Körpersprache wie ein toter Frosch.“Imago

Frühere Nationalspieler ziehen mit Unterstellungen, Schmähungen und Beleidigungen über ihre Nachfolger her – heftiger denn je. Aber es geht auch anders, wie ein WM-Experte zeigt.

Bevor das Training begann, hatte der DFB vier Sonnenschirme am Spielfeldrand aufgespannt. Sie markierten die Stationen, die vier ausgewählte Spieler in jeweils fünf Minuten durchlaufen mussten. Unter den Schirmen warteten die Medien, und die Übung, die die Nationalspieler darunter zu absolvieren hatten, war anspruchsvoll: Die Krise des Weltmeisters managen, zumindest mit Worten. Es waren Mats Hummels, Mario Gomez, Sami Khedira und Timo Werner, die diese Aufgabe zwei Tage vor der vielleicht schon entscheidenden Partie gegen Schweden auf sich nahmen. Und man kann sagen: Wären die Deutschen so entschlossen und geschlossen gegen Mexiko aufgetreten, wie das Quartett vier Tage später über Fehlstart und Fehler sprach, wäre diese Runde fußballerischer Selbstkritik vermutlich gar nicht nötig gewesen.

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