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Vom 1. Januar an : RMV erhöht Fahrpreise – aber nicht alle Tarife

Kostenpunkt: Zum Januar erhöht der RMV viele Tarife, so manche Fahrt wird aber auch billiger Bild: dpa

Zum neuen Jahr erhöht der Rhein-Main-Verkehrsverbund seine Preise um durchschnittlich 1,5 Prozent. Manche Karten werden aber auch billiger. Und dann gibt es noch einen Pilotversuch.

          Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) erhöht am 1.Januar seine Preise um durchschnittlich 1,5 Prozent. In Frankfurt, Wiesbaden und Mainz werden die Tageskarten jedoch billiger. Sie kosten dann für Erwachsene nur noch 5,35 Euro statt wie bisher 7,20 Euro in Frankfurt und 6,70 Euro in den beiden anderen Städten. Kinder zahlen dann nicht mehr 4,20 Euro in Frankfurt beziehungsweise 3,90 Euro in Wiesbaden und Mainz, sondern nur noch drei Euro.

          Hans Riebsamen

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          In Frankfurt sinkt zudem der Preis der Einzelkarte von 2,90 auf 2,75 Euro beziehungsweise für Kinder von 1,65 auf 1,55 Euro. In Wiesbaden und Mainz bleiben die Einzeltickets konstant bei 2,80 beziehungsweise 1,60 Euro für Kinder.

          Pilotversuch mit Seniorenkarte

          Darüber hinaus beginnt in Frankfurt ein Pilotversuch mit einer verbilligten Seniorenkarte. Sie wird für 539 Euro Fahrgästen angeboten, die das 65. Lebensjahr erreicht haben. Allerdings kann man mit dieser Karte im Gegensatz zum 685 Euro teuren 65-Plus-Ticket nicht vor 9 Uhr morgens, nicht in der 1.Klasse und nicht verbundweit am Wochenende fahren. Auch darf man keinen Begleiter und keine Kinder mitnehmen.

          Weil die RMV-Gruppentageskarte und das Hessenticket zuweilen durch die Mitnahme wechselnder Mitfahrer missbraucht wurden, muss man jetzt die Namen aller Mitfahrer per Hand eintragen oder beim Kauf als Handy-Ticket die Namen in der App eingeben.

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