FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Verfolgte Juden in Frankfurt :
Das Gefühl, in ihren Fußstapfen zu laufen

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Barbara Graham Collier (links)spricht in Begleitung ihrer Nichte Anat Menahem Foox über ihre Mutter, die vor den Nazis flüchten musste.
Barbara Graham Collier (links)spricht in Begleitung ihrer Nichte Anat Menahem Foox über ihre Mutter, die vor den Nazis flüchten musste.Wonge Bergmann

Seit 45 Jahren werden in der NS-Zeit verfolgte Juden und deren Angehörige nach Frankfurt eingeladen. Barbara Graham Collier, deren Mutter als Kind aus der Stadt fliehen musste, verlangt der Besuch viel ab – bringt sie aber auch zum Lachen.

Barbara Graham Collier lächelt. „Ich bin so froh, dass ich gekommen bin“, sagt die 72 Jahre alte Engländerin. Im Frankfurter Ostend steht sie vor einer großen bronzenen Gedenktafel. „Hier stand die Samson-Raphael-Hirsch-Schule“, ist darauf zu lesen. „Das war die Schule, auf die Max ging“, sagt sie. Max ist Max Federmann, ihr Onkel. Im Rahmen eines Besuchsprogramms der Stadt, veranstaltet vom Projekt „Jüdisches Leben in Frankfurt“, besucht Graham Collier die Heimatstadt ihrer Mutter und ihrer Verwandten. Seit mittlerweile 45 Jahren werden Juden, die in Frankfurt von den Nationalsozialisten verfolgt wurden, und ihre Angehörigen zu Besuchen in die Stadt eingeladen.

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