Bad Homburg :
Eisbahn schon zum zehnten Mal

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Wie die Zeit vergeht: Die Eisbahn am Kaiser-Wilhelms-Bad gab es bereits im Jahr 2016.
Wie die Zeit vergeht: Die Eisbahn am Kaiser-Wilhelms-Bad gab es bereits im Jahr 2016.Wolfgang Eilmes

Bad Homburg verwandelt sich wieder in eine Weihnachtsstadt. Neu sind eine Fotobox und eine Ofenkartoffel. Zu den Traditionen gehört inzwischen die Schlittschuhbahn.

Noch hat nicht einmal der November begonnen, aber in Bad Homburg ist schon die Rede davon, wie sich die Kurstadt in eine Weihnachtsstadt verwandelt. Dazu gehören vor allem die Eisbahn am Kaiser-Wilhelms-Bad im Kurpark und der Romantische Weihnachtsmarkt am Schloss.

Zum Eiswinter lädt die Stadt im Hochtaunuskreis schon zum zehnten Mal ein. Die 500 Quadratmeter große Fläche werden Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) und Kurdirektor Holger Reuter am Donnerstag, 19. November, um 17 Uhr eröffnen. Nach einer Eislauf-Vorführung dürfen dann alle Schlittschuhfreunde losfahren – laut Stadt etwa gegen 17.30 Uhr. Bis zum 10. Januar ist die Bahn dann täglich geöffnet, auch an Heiligabend, Silvester und den Feiertagen.

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Dort lassen sich auch die beiden Bahnen für das Eisstockschießen buchen. Das kostet 90 Euro für eine Bahn, die dann bis zu acht Personen nutzen können. Der Eintrittspreis fürs Schlittschuhlaufen beträgt 4,50 Euro für Kinder bis 15 Jahre, Erwachsene zahlen 6,50 Euro. Weil außer der Spielbank auch die Taunus-Sparkasse und das Autohaus Nix zu den Hauptsponsoren des von der Stiftung Historischer Kurpark organisierten Eiswinters gehören, zahlen deren Kunden einen ermäßigten Preis, wenn sie die Kundenkarte vorlegen. Am 6. Dezember kommt der Nikolaus an die Eisbahn. Und am 15. Dezember wird bei einem Eislaufwettbewerb die Bad Homburger Eisprinzessin gekürt. Oder der Eisprinz. Wer dafür noch üben will, kann sich bei der Eislaufschule anmelden.

Zu diesem Zeitpunkt hat auch der Weihnachtsmarkt am Schloss längst begonnen: Am 27. November um 17 Uhr eröffnen ihn der Oberbürgermeister und Vertreter der Kirchen. Die Stadt kündigt eine Rekordzahl von 79 Hütten an. Sie ziehen sie sich vom Schlossplatz hinauf zum Weißen Turm und sind an allen Adventswochenenden geöffnet. Erstmals gibt es Honig aus Bad Homburg, am offenen Feuer zubereiteten Flammlachs und Kumpir, eine gefüllte Ofenkartoffel. Ebenfalls zum ersten Mal steht eine Fotobox für Erinnerungsbilder bereit. Wie gehabt zieht außerdem die Dampfeisenbahn ihre Runden. Freitags ist der Markt von 15 bis 21 Uhr geöffnet, samstags und sonntags schon ab 12 Uhr.

Weitere Stände gibt es am Kurhaus und in der Innenstadt, auch unter der Woche. Auf dem Kurhausvorplatz erwarten die Bad Homburger und Besucher der Stadt wieder ein Weihnachtswald, eine Krippe mit Holzfiguren in Lebensgröße und ein Weihnachtsbaum. Diesmal ist er 18 Meter hoch.

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