Hochwasser an Main und Kinzig : Abzuwarten ist keine Option

Sollte der Damm des Kinzigstausees bei Bad Soden-Salmünster brechen, wäre das eine Katastrophe nicht nur für die Kommunen vor Ort. Die Auswirkungen wären bis nach Frankfurt spürbar. Es gilt jetzt, keine Zeit mehr zu verschwenden.
Der Kinzigstausee bei Bad Soden-Salmünster ist das tragende Element des Hochwasserschutzes im Main-Kinzig-Kreis. Sollte sein Damm brechen, wäre das eine Katastrophe nicht nur für die Kommunen im Kinzigtal. Die Auswirkungen wären bis nach Frankfurt spürbar, denn die Kinzig würde dann nicht nur von ihren zahlreichen Nebenflüssen aus dem Vogelsberg überspült, sondern auch von den Wassermassen aus dem Stausee weit aus ihrem Bett getrieben. Ihr Wasser strömte dann in den Main, der in Hanau, Maintal und Frankfurt große Schäden anrichten und auch Industriegroßanlagen wie das Kraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg überfluten würde.
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