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Hochwasserschutz : Wie sich ein Dorf „klimafest“ machen will

  • -Aktualisiert am

Kein Halten mehr: Schlammige Wassermassen schießen im Juli 2014 durch Wallernhausen. Bild: dpa

Ein Starkregen hat 2014 das kleine Wallernhausen in der Wetterau überschwemmt. Engagierte Bürger wollen nicht nur die nächsten Wassermassen verhindern, sondern das Dorf auch „klimafest“ machen.

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          Eine einzige Regenzelle hat gereicht, um das Chaos nach Wallernhausen zu bringen. Damals sei das ganze Dorf abgesoffen, sagen Einwohner – und meinen damit den 13. Juli 2014. Während die Repu­blik sich auf das Finale der Fußball-WM freute, haben die Bürger Wallernhau­sens, eines Ortsteils Niddas in der Wetterau, sich ganz andere Gedanken gemacht.

          Der heftige Regen hatte gegen Sonntagnachmittag eingesetzt und das Dorf überschwemmt. Autos wurden weggeschwemmt, und selbst der schwere Mannschaftswagen der Feuerwehr wurde von den Wassermassen über einen 1,50 Meter hohen Zaun gespült. Tote Schweine und Fische trieben durch das Dorf. Dutzende Keller liefen voll, in einigen kippten Öltanks um. Erst am späten Abend entspannte sich die Lage wieder.

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