FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Quote für Medizinstudium :
Keine Angst vor der Vertragsstrafe

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Auf das Land oder in den öffentlichen Dienst: Leonie Heinl (links) und Dilara Eker studieren in Frankfurt.
Auf das Land oder in den öffentlichen Dienst: Leonie Heinl (links) und Dilara Eker studieren in Frankfurt.Lucas Bäuml

In Hessen werden jährlich einige ­Medizinstudienplätze an junge Menschen ­vergeben, die sich verpflichten, später als Landarzt oder im Gesundheitsamt zu arbeiten. Zwei ­Studentinnen berichten von ihren Erfahrungen.

Leonie Heinl sagt von sich, sie sei ein Großstadtmensch. Die quirlige Zweiundzwanzigjährige mit orangerot gefärbten Haaren ist in Offenbach aufgewachsen, wohnt aber inzwischen in Frankfurt, wo sie an der Goethe-Universität Medizin studiert. Ärztin wollte sie schon seit der fünften Klasse werden, wie sie berichtet. Doch mit ihrer Abiturnote von 2,1 erhielt sie zunächst keinen Platz für das begehrte Studium. Also machte sie ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Rettungsdienst – das bestärkte sie in ihrem Wunsch, Medizin zu studieren. Vor allem der Umgang mit Kindern gefiel ihr dabei.

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