Nidda-Renaturierung : Bastelarbeiten am Flussufer

Über viele Kilometer muss die Nidda zwischen Wasserbausteinen fließen. Teils verläuft der Fluss schnurstracks. Karben will den vernachlässigten Abschnitt wieder naturnah gestalten. Geld möchte sie dafür allerdings nicht aufwenden.
Kinder in Matschhosen buddeln im flachen Wasser und werfen Steinchen hinein. Ein paar Meter weiter steht ein Graureiher wie eine Statue und wartet auf vorbeischwimmende Beute. Derweil fährt ein Radler nach dem anderen über den Damm und umkurvt flanierende Fußgänger. Und Anlieger genießen die Aussicht auf den strudelnden Fluss mit seinen Inseln, Sandbänken und Schleifen von ihrem Grundstück aus. So sieht es an vielen Tagen an der Nidda in Karben zwischen dem Rathaus und Bad Vilbel aus. In warmen und sonnigen Stunden öfter als an kühleren Tagen. Was das Wort Erholungswert bedeutet, erschließt sich schon bei diesem Anblick.
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