FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Missbrauch an Odenwaldschule :
Streit um Mahnmal

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Idyllische Lage: Die unter Denkmalschutz stehenden Häuser der früheren Odenwaldschule in Ober-Hambach
Idyllische Lage: Die unter Denkmalschutz stehenden Häuser der früheren Odenwaldschule in Ober-Hambachdpa

Das Leid der missbrauchten Schüler der früheren Odenwaldschule scheint an Ort und Stelle fast vergessen. Und das Bemühen um eine Erinnerungsskulptur entzweit die Opfer noch weiter.

Gerhard Roese, Bildhauer aus Darmstadt, war Ende der Siebziger-, Anfang der Achtzigerjahre Schüler an der Odenwaldschule in Ober-Hambach, einem Stadtteil von Heppenheim. Das idyllisch gelegene Schuldorf machte von 2010 an Schlagzeilen wegen des Missbrauchs an bis zu 1000 Schülerinnen und Schülern. 2015 musste die von einem Trägerverein geführte Schule Insolvenz anmelden. Inzwischen ist in den 100 Jahre alten Häusern, die fast alle unter Denkmalschutz stehen, ein nobler Wohnpark entstanden. Das Leid der Opfer scheint in Vergessenheit zu geraten. Dagegen will der frühere Odenwaldschüler Adrian Koerfer etwas tun. Er regte ein Mahnmal an und hatte einen Wettbewerb veranlasst.

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