Hodgkin-Lymphom :
Warum es an Geld für an Krebs erkrankte Kinder mangelt

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Kinderonkologin Christine Mauz-Körholz vermisst den Einsatz der Pharmaindustrie in der Hodgkin-Forschung bei Minderjährigen.
Kinderonkologin Christine Mauz-Körholz vermisst den Einsatz der Pharmaindustrie in der Hodgkin-Forschung bei Minderjährigen.Maximilian von Lachner

Das Hodgkin-Lymphom ist bei Jugendlichen meist heilbar. Die Bestrahlung kann aber selbst zu Tumoren führen. Neue Immuntherapien sind schonender. Kinderonkologen vermissen jedoch Unterstützung aus der Pharmaindustrie.

Ein Jugendlicher bekommt plötzlich dicke Lymphknoten am Hals. Sie schmerzen nicht. Aber er schwitzt nachts auffallend stark und verliert Gewicht. Nach einer Untersuchung lautet die Diagnose: Hodgkin-Lymphom. Dieser Lymphdrüsenkrebs gilt dank Chemotherapien und Bestrahlungen längst als gut behandelbar. Die Heilungschancen liegen bei mehr als 90 Prozent, wie Christine Mauz-Körholz vom Uniklinikum Gießen sagt. Allerdings haben die Bestrahlungen nach ihren Worten oft gravierende Spätfolgen.

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