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Ohne Serifen : Bierstadt hofft auf Hype durch neue Microsoft-Schriftart

  • -Aktualisiert am

Mit Henkel: Bierstadt passt auch auf jede Tasse. Bild: Designagentur Q

Der Internetgigant Microsoft sucht eine neue Schrift für seine Programme. Der Wiesbadener Stadtteil Bierstadt sieht darin die Chance, berühmt zu werden.

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          „Times“ kennt jeder Computernutzer, vermutlich auch „Arial“ und „Calibri“. Es sind die Namen beliebter Schriftarten von Office, dem Büro- und Schriftprogramm des Computerriesen Microsoft. Ende April hat Microsoft angekündigt, dass 2022 für „Calibri“ nach 15 Jahren Schluss sein soll. Fünf Nachfolger stehen zur Wahl: Tenorite, Skeena, Grandview, Seaford – und Bierstadt. Die Entscheidung soll aber nicht hinter verschlossenen Türen fallen: Die Kunden sollen mitbestimmen, und daher sind die Schriften in Microsoft-365-Apps schon verfügbar.

          Oliver Bock
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Die Landeshauptstadt trommelt für Bierstadt, auch wenn der Schriftdesigner Steve Matteson aus Boulder im Bundesstaat Colorado den Stadtbezirk gar nicht kennt. Er ließ sich bei der Namensgebung von einem Berg in den Rocky Mountains inspirieren, der wiederum nach dem vor rund 120 Jahren verstorbenen Landschaftsmaler Albert Bierstadt benannt wurde.

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