FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Hochwassergefahr im Kinzigtal :
Kein Schutz vor Sturzbächen

Von
Luise Glaser-Lotz
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Hochwasserschutz an der Kinzig: Selbst die Staumauer der Kinzigtalsperre bei Bad Soden-Salmünster könnte bei extremen Regen überflutet werden.
Hochwasserschutz an der Kinzig: Selbst die Staumauer der Kinzigtalsperre bei Bad Soden-Salmünster könnte bei extremen Regen überflutet werden.Lando Hass

Wenn das ganz große Hochwasser kommt, könnte es im Main-Kinzig-Kreis zur Katastrophe kommen. Neue Rückhaltebecken könnten helfen – aber deren Bau dauert noch.

Schon 2016 hat der frühere Landrat Erich Pipa (SPD) eindringlich gewarnt: „Jetzt ist Zeit zum Handeln, bevor es zu spät ist und eine Hochwasserkatastrophe im Main-Kinzig-Kreis für die Bürger und die Wirtschaft einen nicht mehr wiedergutzumachenden Schaden anrichtet.“ Damals ging es um den Bau eines Regenrückhaltebeckens, quasi eines kleinen Stausees, an der Salz, einem Nebenfluss der Kinzig oberhalb von Bad Soden-Salmünster. Seit rund zehn Jahren bemühten sich die Kreisspitze, die Kreisverwaltung sowie der Wasserverband Main-Kinzig um diese und weitere Verbesserungen des Hochwasserschutzes im Main-Kinzig-Kreis, berichtete der inzwischen verstorbene Landrat damals. Seitdem hat sich für die Bürger nicht viel geändert, obwohl der Klimawandel mit Starkregenereignissen voranschreitet.

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