Pieta der Muttergottes : Ziel von Pilgergruppen

Am Donnerstag beginnen erste Veranstaltungen zur Wallfahrt in Dieburg. Seit dem 17. Jahrhundert findet diese am 8. September statt.
Wer früher nach Dieburg pilgerte, hatte ein Anliegen. Seit dem Mittelalter ist die Marienstatue, die heute über dem Hochaltar der katholischen Kirche St. Peter und Paul thront, Ziel von Pilgergruppen, die sich durch ihre Gebete Hilfe der Muttergottes erhoffen. Die Dieburger halten bis heute an dieser jahrhundertealten Tradition fest. Vom 7. bis 10. September wird die Wallfahrt wieder begangen. Dazu werden Katholiken aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet erwartet.
Noch heute wird die Kirche „Kapelle“ oder auch „Gnadenkapelle“ genannt, weil die Pilger ursprünglich zu einer kleinen Marienkapelle gezogen sind. Historiker führen den Ursprung der Marienverehrung in Dieburg bis auf das 13. Jahrhundert zurück, als die Bürger der Stadt neben der durch einen Brand zerstörten Pfarrkirche eine Marienkapelle bauten, die am 15. August 1332 geweiht wurde.
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