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Anschlag auf Rosenmontagsumzug : Nach Gewalttat in Volkmarsen höhere Opferzahl

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Anteilnahme: Nach dem Anschlag sammeln sich Besucher zu einem Gedenkgottesdienst in Volkmarsen. Bild: Lucas Bäuml

Die Zahl der Opfer vom Anschlag auf den Rosenmontagsumzug in Volkmarsen ist auf mehr als 150 gestiegen. Das berichtet die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt.

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          Rund drei Wochen nach der Gewalttat im nordhessischen Volkmarsen hat sich die Zahl der von den Behörden erfassten Verletzten auf mehr als 150 erhöht. Mehrere Personen hätten erst nachträglich seelische oder körperliche Beeinträchtigungen bemerkt, berichtete ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Dienstag. Letzter Stand war demnach, dass durch die Auto-Attacke 154 Menschen, darunter Kinder, verletzt wurden. Einige litten demnach unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Zuvor hatte der Hessische Rundfunk berichtet.

          Ein neunundzwanzigjähriger Deutscher soll ein Auto am Rosenmontag in Volkmarsen absichtlich in eine Menschenmenge gefahren sein. Er sitzt unter anderem wegen des Verdachts auf versuchten Mord und gefährlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft. Der Mann schweigt laut Generalstaatsanwaltschaft zu den Vorwürfen. Die Ermittler haben keine Hinweise auf eine politische Motivation für die Tat.

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