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Eine Woche nach Anschlag : Volkmarsen auf der Suche nach dem Alltag

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Zusammenhalt: Nach einem Gedenkgottesdienst in Volkmarsen zünden Besucher Kerzen an. Bild: Lucas Bäuml

Die Einwohner von Volkmarsen versuchen den Anschlag auf den Rosenmontagsumzug zu verarbeiten. Der katholische Pfarrer der Stadt zeigt sich optimistisch.

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          Auch Tage nach der Gewalttat mit rund 90 Verletzten im nordhessischen Volkmarsen versuchen die Einwohner den Vorfall zu verarbeiten. „Es wird viel darüber gesprochen“, sagte der katholische Pfarrer Martin Fischer. Statt des Tatverdächtigen stünden dabei aber die Familien der Opfer im Mittelpunkt. „Das zeigt, dass man Anteil am Schicksal der Menschen nimmt.“ Der große Gottesdienst am Tag nach der Tat in der Kirche St. Marien habe den Menschen offensichtlich geholfen. „Wir haben ganz viele positive Rückmeldungen gehört.“

          Ein Auto war am Rosenmontag in Volkmarsen in eine Menschenmenge gefahren. Der Fahrer, ein neunundzwanzigjähriger Deutscher, soll es absichtlich dorthin gesteuert haben. Er sitzt wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft. Die Zahl der Opfer lag laut Ermittlern zuletzt bei 76, einige sind schwer verletzt. Das Motiv ist weiter unklar.

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