Luxbooks-Verlag : Wenn nichts mehr geht, muss alles anders werden

Mitten in der Krise vergrößert sich der Wiesbadener Verlag Luxbooks: Annette Kühn und Christian Lux haben eine neue Investorin. Und setzen weiter auf Lyrik.
Als sie anfingen, bestand der Verlag aus einem Computer in ihrem Wiesbadener Wohnzimmer. Das ist heute noch immer so, selbst wenn Annette Kühn und Christian Lux inzwischen vom lauten Kaiser-Friedrich-Ring an den Luxemburgplatz gezogen sind, der so still ist, dass sie nachts die Fenster auflassen können. Neben der Adresse des Verlags hat sich aber auch Grundlegendes verändert. Fünf Jahre nach dem Erscheinen ihres ersten Programms können Kühn und Lux erstmals unter Bedingungen produzieren, die es ihnen erlauben, sich dem Verlag mit ganzer Kraft zu widmen.





