Umgang mit Stadttauben : Im Taubenstreit zieht sich Limburg aus der Affäre

Im Streit um die zunächst geplante Tötung von Tauben durch Genickbruch überlässt Limburg den Bürgern die Entscheidung. Rechtlich sieht sich die Stadt auf der sicheren Seite.
Sollen Hunderte Stadttauben in Limburg zuerst in einen Fangschlag gelockt, dann mit einem Schlag auf den Kopf betäubt und schließlich durch Genickbruch getötet werden? Diese Frage haben die Stadtverordneten im November noch mehrheitlich bejaht. Im Lichte der vielstimmigen Proteste von Tierrechtsaktivisten aus ganz Deutschland und dem folgenden Bürgerbegehren gegen den Beschluss sind die Stadtverordneten nun einen Schritt zurückgetreten. Einstimmig haben sie sich für einen Bürgerentscheid in der Sache ausgesprochen. Das ist legitim, denn dieses Instrument ist im Sinne des Bürgerwillens ausdrücklich vorgesehen. Andererseits ziehen sich die Lokalpolitiker in dieser Stadt an der Lahn elegant aus der Affäre.
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