Kunstverein Familie Montez : Ohne Wasser, ohne Strom

Der Kunstverein Familie Montez muss in seinem neuen Domizil unter der Honsellbrücke weiterhin improvisieren. Was nun werden soll, weiß auch Mirek Macke nicht.
Eigentlich ist alles da.“ Und schon muss Mirek Macke lauthals lachen. Denn die Betonung liegt auf eigentlich. Dabei hat sich das neue Domizil unter der Honsellbrücke auf Anhieb etabliert. Nach der großen Eröffnungsschau zum Ende des Exils, während dessen der aus der einst so lebendigen Frankfurter Off-Szene hervorgegangene Kunstverein Familie Montez mit Arbeiten von am Ende 300 Künstlern ein Jahr lang durch Deutschland tourte, zeigte die um einige illustre Gäste wie Gregor Hildebrandt, Manfred Peckl oder Phillip Zaiser erweiterte Klasse Friedemann Hahn an der Mainzer Kunstakademie als zweite Ausstellung „Im Dschungel“. Und wenn von morgen an Elizabeth Dorazio und Max Weinberg ihre Arbeiten präsentieren, verspricht das einer der Höhepunkte des Frankfurter Kunstsommers zu werden.





