Solastalgie : Wenn Kunst heilen kann

Stürzende Baumriesen, verschwundene Sterne, gedämpftes Licht: Museen der Rhein-Main-Region blicken auf das Verhältnis des Menschen zur sich verändernden Landschaft.
Durch das dichte Grün dringen aus allen Richtungen die Geräusche des Urwalds: Vogelstimmen und das laute Zirpen von Insekten lassen den brasilianischen Dschungel als eine Landschaft der Fülle und des Lebens erklingen. Doch in der Videoarbeit „Requiem“ (2007) von Julian Rosefeldt geht die Kamerafahrt weiter. Wie der Titel schon verrät, ist diese Landschaft dem Tod geweiht.
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