Museum Angewandte Kunst : Was wir vom Neuen Frankfurt lernen können

Was das „Neue Frankfurt“ mit uns zu tun hat, haben sich junge Gestalterinnen der Hochschule für Gestaltung gefragt. Sie entdecken starke Frauen, mutige Projekte. Die Ausstellung: „Die Zukunft denken“ ist im Museum Angewandte Kunst zu sehen.
Dorothea Hillmann (1893- 1973) zum Beispiel. Als Gymnasiallehrerin „mit stabilem Einkommen und akademischem Hintergrund“ hat sie sich für soziale Reformen im städtischen Raum engagiert: Sie hat die erste genossenschaftliche Wohnform für alleinstehende, berufstätige Frauen in Frankfurt angestoßen. Sie war 1926 eine der Gründerinnen der Siedlungsgenossenschaft berufstätiger Frauen. Mehr als 40 Wohnungen für 120 Frauen wurden bis 1930 errichtet. Später entstanden, angeregt vom Frauenwohnungsverein, dessen Geschäftsführerin Hillmann war, mehr als 60 Wohnungen für erwerbstätige Frauen mit niedrigem Einkommen an der Platenstraße.


