Krise am MMK :
Es muss gehandelt werden

Eva-Maria Magel
Ein Kommentar von
Lesezeit:
Geht es nach der Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD), soll noch vor der Sommerpause ein Mitarbeitergespräch wegen der Krise am MMK geführt werden.
Geht es nach der Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD), soll noch vor der Sommerpause ein Mitarbeitergespräch wegen der Krise am MMK geführt werden.Maximilian von Lachner

Neues Personal ist nicht die Lösung. Am Frankfurter Museum für Moderne Kunst muss offen geredet werden – und das soll noch vor der Sommerpause geschehen.

Jeder, der je ein Unternehmen auf eine neue Arbeitskultur um­stellen wollte, weiß, wie schwer das ist und wie lange es dauert. Man kann der Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) also kaum widersprechen, wenn sie sagt, man müsse der Reorganisation am Mu­seum für Moderne Kunst (MMK) Zeit geben. Allerdings rührt der Un­mut einstiger und heutiger Mitarbeiter und einiger Förderer nicht daher, dass eine tatkräftig angepackte Re­organisation jetzt einfach nur lange dauert. Vielmehr sieht es so aus, dass zu spät und vor allem in einer Form der Kommunikation gehandelt wurde, die heutigen Ansprüchen an Ar­beitsverhältnisse, vor allem im Kulturbetrieb, nicht mehr angemessen ist.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.