Krise am MMK : Es muss gehandelt werden

Neues Personal ist nicht die Lösung. Am Frankfurter Museum für Moderne Kunst muss offen geredet werden – und das soll noch vor der Sommerpause geschehen.
Jeder, der je ein Unternehmen auf eine neue Arbeitskultur umstellen wollte, weiß, wie schwer das ist und wie lange es dauert. Man kann der Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) also kaum widersprechen, wenn sie sagt, man müsse der Reorganisation am Museum für Moderne Kunst (MMK) Zeit geben. Allerdings rührt der Unmut einstiger und heutiger Mitarbeiter und einiger Förderer nicht daher, dass eine tatkräftig angepackte Reorganisation jetzt einfach nur lange dauert. Vielmehr sieht es so aus, dass zu spät und vor allem in einer Form der Kommunikation gehandelt wurde, die heutigen Ansprüchen an Arbeitsverhältnisse, vor allem im Kulturbetrieb, nicht mehr angemessen ist.



