Schau im Frauenmuseum Wiesbaden : Anouk Lamm Anouk – rätselhaft und anziehend

In Österreich gilt Anouk Lamm Anouk als Shootingstar der jungen Kunstszene: Bis heute folgt sie allein ihrer inneren Stimme – und kann davon sehr gut leben.
Farben sind für Anouk Lamm Anouk schnell zu schrill, Geräusche zu laut. „Zu viel Farbe hat mich immer gestresst“, sagt die Künstlerin, die von einer „starken Reizüberflutung“ spricht, die ihre Umwelt für sie stets bedeutete. Auf ihren Bildern der Serien „Post/Pre“ und „Lesbian Jazz“, die jetzt im Wiesbadener Frauenmuseum zu sehen sind, herrschen ruhige Farben vor: Erdtöne, dazu Gold, Weiß und Schwarz sind dominierend. Mittlerweile sei sie etwas mutiger geworden, sagt Anouk Lamm Anouk lächelnd und zeigt die „Post/Pre“-Arbeiten, die allerhöchstens mal einen blauen Streifen am Rand haben, mal rote Tupfen, mal grüne Farbfelder.


