Kommentar : Der Brief aus Berlin
Es bedurfte schon der Intervention auf Chefebene, um den Abgang von Wirtschafts- und Verkehrsminister Posch zumindest äußerlich zu retten. Anlass war der geplante rasche Abschluss des Kapitels Nachtflüge.
Das war knapp. Es bedurfte schon der Intervention auf Chefebene, um den Abgang von Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) zumindest äußerlich zu retten. Er kann in dieser Woche mit einer Planklarstellung das wohl wichtigste Kapitel seiner zweiten, verkürzten Amtszeit beschließen. Dagegen standen Bedenken in Berlin, ob das sehr selten angewandte (Schnell-)Verfahren den langen und intensiven Auseinandersetzungen um die Lärmbelastung nach dem Ausbau des Frankfurter Flughafens gerecht werde.






