Kommentar : Ballungsraum hat Priorität

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund verteilt seine Einnahmen nach Zahl der Fahrgäste an die Verkehrsbetriebe. Doch fallen die Gelder für Frankfurt und Darmstadt niedriger aus als erwartet - obwohl die Nachfrage dort steigt.
Die Realität der knappen Mittel wird noch manchen Traum von niedrigeren Fahrpreisen und besseren Verbindungen platzen lassen. Als erste große Stadt in Hessen ist Frankfurt in der harten Wirklichkeit gelandet. Die schwarz-grün regierte Metropole hat ihren Nahverkehr in den vergangenen Jahren kräftig ausgebaut und sogar auf eigene Faust die Ticket-Preise für Schüler und Auszubildende gesenkt. Nun kämpft die städtische Verkehrsgesellschaft mit einem ständig wachsenden Defizit und soll mittelfristig 40 Millionen Euro einsparen.






