RMV wird 25 Jahre alt : Jubiläum ohne Feierlaune

Vor 25 Jahren wurde der Rhein-Main-Verkehrsverbund gegründet. Die Pandemie bricht die Erfolgsgeschichte.
Vor einem Vierteljahrhundert hat sich mit dem Start des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) über Nacht der öffentliche Nahverkehr im Rhein-Main-Gebiet nachhaltig verändert. Wer etwa am 27. Mai 1995 von Fulda zur Frankfurter Hauptwache fuhr, zahlte 25,50 Mark und musste am Frankfurter Hauptbahnhof ein zweites Ticket für die Strecke in die Innenstadt erwerben. Ein Tag später, am 28. Mai, kostete den Fahrgast das nur noch 18 Mark, und er kam mit nur einem Ticket an sein Ziel. Seither gilt im Verbundgebiet die Regel: eine Fahrt – eine Fahrkarte. Die Zeit, da man beim Wechsel vom Zug auf den Bus oder die U-Bahn ein neues Ticket ziehen musste, war vorbei.





