Geschäftsbericht : Auf und zu, von hier nach dort

An der Schillerstraße ist vieles in Bewegung, das Einkaufszentrum „My Zeil“ hat einen Markenshop weniger und die ehemalige Diamantenbörse künftig einen Mieter mehr. Neues aus dem Frankfurter Geschäftsleben.
Premium-Frottee statt Fernseher
Die Schillerstraße ist in Bewegung. Die Optiker-Kette Abele aus Würzburg hat ihre einzige Innenstadt-Filiale in Frankfurt aufgegeben und unterhält jetzt noch drei Geschäfte in der Stadt, bundesweit sind es 72. Eingezogen ist ein BodyShop. Bei Bang& Olufsen, der dänischen Luxusmarke von Audio- und TV-Geräten, läuft zurzeit der Räumungsverkauf. Der 2. Juni ist der letzte Tag der Filiale, die wie das Geschäft RaumTonKunst (bisher Sandhofpassage) von den Hifi-Profis betrieben wird. Der Fachhändler für Unterhaltungselektronik mit Hauptgeschäft am Eschenheimer Turm vereint, wie berichtet, in Kürze auf 2000 Quadratmetern im umgebauten Helberger-Haus (plus Neubau) an der Großen Friedberger Straße alle drei Geschäfte unter einem Dach. Nachmieter für die 200 Quadratmeter große Einzelhandelsfläche von Bang& Olufsen wird laut Mitteilung des Immobilienmaklers BNP Paribas das Familienunternehmen Ernst Feiler aus Franken, Hersteller exklusiver Badtextilien. An die Stelle von Raum Ton Kunst zieht das Unternehmen Railslide mit seinem Skateboard-Sortiment. Erst im nächsten Frühjahr umziehen wird das Design House Stockholm, das in der ehemaligen und von Projektentwickler Ardi Goldman umgebauten Diamantenbörse an der Stephanstraße 260 Quadratmeter mieten wird. „Wir wollen noch ein paar Marken dazunehmen und brauchen mehr Platz“, heißt es beim skandinavischen Design-Spezialisten.




