Frankfurter Busse und Bahnen : Kosten steigen, Erlöse sinken

Die Stadt Frankfurt kämpft mit einem ständig wachsenden Defizit bei Bussen und Bahnen. Grund dafür sind sinkende Erlöse und steigende Kosten.
Die Stadt Frankfurt kämpft mit einem ständig wachsenden Defizit bei Bussen und Bahnen. Der Fehlbetrag bei der städtischen Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF), die den U-Bahn- und Straßenbahn-Verkehr in der Mainmetropole betreibt, ist auf 64 Millionen im vergangenen Jahr gestiegen und wird laut Geschäftsbericht bis 2014 auf 90 Millionen wachsen. Grund dafür sind sinkende Erlöse und steigende Kosten, etwa für Energie und Personal. Die VGF braucht immer höhere Zuschüsse, der Kostendeckungsgrad ist innerhalb eines Jahres um acht Prozentpunkte von etwas mehr als 85 Prozent auf rund 77 Prozent gesunken. Die Verbindlichkeiten des Verkehrsunternehmens sind derweil deutlich gestiegen, sie betrugen Ende vergangenen Jahres 413 Millionen gegenüber 340 Millionen 2011 zuvor.





