Auschwitz-Prozess in Frankfurt :
Für das Gedächtnis der Völker

Lesezeit:
Keine Reue: SS-Sturmbannführer Victor Capesius (erste Reihe mit Brille) und Rapportführer Oswald Kaduk (stehend) wiesen im Prozess jede Schuld von sich.
Keine Reue: SS-Sturmbannführer Victor Capesius (erste Reihe mit Brille) und Rapportführer Oswald Kaduk (stehend) wiesen im Prozess jede Schuld von sich.Picture-Alliance

Die Akten des Frankfurter Auschwitz-Prozesses sollen Weltdokumentenerbe werden. Und die Chancen, dass die Unesco sie als solches anerkennt sind sehr gut.

Weltgeschichte in 454 Bänden. Allerdings sind in den Akten des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses von Dezember 1963 bis August 1965 keine historischen Heldentaten dokumentiert, sondern die Untaten von NS-Schergen, die während des Prozesses im Haus Gallus keine Schuld eingestanden und keinerlei Reue zeigten. Die Dokumente lagern im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden. Sie werden im 5. Stock in einem der zahllosen Rollregale in grauen Pappkartons aufbewahrt.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Gerontopsychiatrische Pflegefachkraft (m/w/d)
Sozialservice-Gesellschaft des BRK GmbH, SeniorenWohnen Alzenau
Zum Stellenmarkt