Water Harvesting : Vorbereitet auf das grüne Wunder

Im dürregeplagten Norden Kenias ist Regen selten. Fällt er doch einmal, dann muss er effizient genutzt werden. In kürzester Zeit kann sich die Einöde in einen fruchtbaren Garten verwandeln. Die Spenden der F.A.Z.-Leser sollen dabei helfen.
Es ist früh, die Sonne steht noch nicht sehr hoch, aber brennt doch schon mit voller Kraft vom Himmel. Die dornigen Zweige der Akazien werfen scharfe, längliche Schatten auf die rote Erde. Im Südosten zeichnet sich unter dem gleißenden Sonnenball die Silhouette einer Bergkette ab. Von dort kommt das Wasser. Wenn es regnet, strömt es von den Hängen in Richtung des Dorfes Lontolio. Zuletzt war das im Frühjahr der Fall. Es waren keine Unmengen, aber immerhin. Entscheidend ist die große Regenzeit, die im November beginnen soll. Sechs Jahre lang ist sie im Norden Kenias mehr oder minder ausgefallen, aber dieses Jahr hat es schon etwas geregnet. Und die Hoffnung ist groß, dass demnächst ergiebige, lang anhaltende Niederschläge einsetzen.


