Politik in sozialen Medien : OB-Wahlkampf mit Hip-Hop, Rock und lauten Bässen

Oberbürgermeister-Wahlkampf mit Hip-Hop, das kann eigentlich nur schiefgehen. Der Frankfurter FDP-Kandidat Yanki Pürsün versucht es trotzdem. Aber auch die Konkurrenz weiß um die Kraft der Musik. Ein Überblick von Rap bis Eierlikör.
Politik und Musik, das wird meist peinlich. Man denke nur an Andrea Nahles, die mit ihrer legendären Pippi-Langstrumpf-Interpretation den Maximalpegel auf der weltweit gültigen Cringe-Skala definierte. Deshalb vorweg: Wer sich bei vollem Verstand kopfüber in dieses absehbare Fremdschäm-Debakel stürzt, der hat Respekt verdient. Erst recht, wenn es ihm gelingt, Wörter wie „Transparenzregister“ im Songtext unterzubringen. So wie dem adretten jungen Herrn, der mit gegeltem Seitenscheitel und klassisch jungliberaler Hemd-unter-Kaschmirpulli-und-Steppjacken-Montur auf dem Römerberg steht und für FDP-Kandidat Yanki Pürsün in den Battle-Rap um den Oberbürgermeisterposten zieht.
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