Pfingstsamstag in Frankfurt :
Leisere Töne beim Großen Stadtgeläute

Von
Karen Allihn
Lesezeit:
Klangexperten: Rainer Römer (links) und Hermann Kretzschmar vom Ensemble Modern haben ein neues Konzept für das Stadtgeläute entwickelt.
Klangexperten: Rainer Römer (links) und Hermann Kretzschmar vom Ensemble Modern haben ein neues Konzept für das Stadtgeläute entwickelt.Stadt Frankfurt/Christian Christes

Beim Großen Frankfurter Stadtgeläute erklingen gleichzeitig 50 Kirchenglocken. So auch an diesem Pfingstsamstag wieder, doch diesmal hat das Ensemble Modern Zeit für Soli in die Komposition eingebaut.

An diesem Pfingstsamstag wird in der Frankfurter Innenstadt von 16.25 Uhr an wieder das Große Stadtgeläute zu hören sein. An dem gewaltigen Klangspektakel, das erstmals 1347 bezeugt ist und in der Gegenwart einen Chor von 50 Glocken zum Wogen bringt, sind zehn Innenstadtkirchen beteiligt. Dazu gehören die acht Dotationskirchen, die sich infolge der Reformation von 1530 und der Säkularisation der Kirchengüter von 1802 in städtischem Besitz befinden: die Alte Nikolai-, Leonhards-, Liebfrauen-, Katharinen-, Peters-, Heiliggeist- und Dreikönigskirche sowie der Dom. Hinzu kommen das Karmeliterkloster und die Paulskirche, die ebenfalls der Stadt gehören.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.