Frankfurter OB-Wahl :
„Wir kennen ihre Positionen nicht“

Von
Robin Kaps
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Klare Worte zur Oberbürgermeisterwahl: Die Studenten Michelle Linke, Leander Bohny, Merle Holl, Carla Hartmann und Marina Cau (von links)
Klare Worte zur Oberbürgermeisterwahl: Die Studenten Michelle Linke, Leander Bohny, Merle Holl, Carla Hartmann und Marina Cau (von links)Lando Hass

Für Studenten scheint die Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt sehr weit weg: Auf dem Campus Westend sagen sie, was sie erwarten, ob sie die Kandidaten kennen und ob sie wählen werden.

Wer wissen möchte, was Studenten bewegt, die an diesem Sonntag über den nächsten Frankfurter Oberbürgermeister mitentscheiden können, hat es nicht leicht. Es mangelt auf dem zentralen Campus der Goethe-Universität im Westend nicht an Hörsaalbesuchern, Mensa- und Bibliotheksgängern. Aber eine auffällig große Zahl gibt auf Nachfrage an, zwar in Frankfurt zu studieren, aber außerhalb zu wohnen. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe. Der am häufigsten genannte ist, dass die Mieten in der Großstadt unerschwinglich seien. Andere ha­ben ihr Studium zu Corona-Zeiten begonnen und nie den Versuch unternommen, zu Hause auszuziehen – selbst wenn sie das Geld dazu hätten.

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