
Frankfurter FDP-Kandidat : Yanki Pürsün sieht sich als „Problemlöser statt Showmaster“

Er outet sich als Star-Wars-Fan: Der FDP-Bewerber für die Oberbürgermeisterwahl stellt sein Programm vor. Transparenz steht für ihn im Mittelpunkt.
Das klingt nach Bestzeit: Nicht einmal sechs Minuten benötigt Yanki Pürsün, um sich in einem Facebook-Video als Oberbürgermeisterkandidat der FDP, sein Wahlprogramm und die dazugehörende Kampagne vorzustellen. Es gibt zwar verschiedene Plakatmotive zu den jeweiligen Themen. Neben der Aussage, Frankfurt brauche jetzt einen Problemlöser und keinen Showmaster, ist ein Slogan am markantesten: „Transparenz hat einen Namen.“ Damit spielt der FDP-Fraktionsvorsitzende im Römer und Landtagsabgeordnete darauf an, dass er „drei Jahre mit der Aufklärung des AWO-Skandals“ beschäftigt gewesen sei.
Tatsächlich hat er sich einen Ruf als hartnäckiger Fragesteller in der Sache erworben. Dem Thema will er treu bleiben: Ein nutzerfreundliches Informationssystem solle den Bürgern zeigen, wer über welche politischen Kanäle in die Aufsichtsräte städtischer Beteiligungen entsandt wird, welche Ehrenämter Stadtverordnete haben und wie hoch die Aufwandsentschädigungen sind. „Die Leute sollen wissen, was im Rathaus passiert.“
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