Flüchtling wird Priester : Mit Gottvertrauen von Guba bis nach Frankfurt

Medhanie Uqbamichael Yohannes ist aus Eritrea nach Deutschland geflohen. Nun wird er in der eritreisch-katholischen Kirche in Frankfurt zum Diakon geweiht.
Der Glaube an Gott wurde Medhanie Uqbamichael Yohannes in die Wiege gelegt. Seine Familie gehöre schon seit Generationen der katholischen Kirche an, sagt er und streicht gedankenverloren über einen goldenen Ring mit Kreuz-Gravur an seinem Finger. Eine der ersten Erinnerungen seines Lebens sei ein Gottesdienst in seinem Heimatdorf Guba, das im Landesinneren Eritreas liegt. „Ich habe den Priester predigen hören und war tief beeindruckt. Mir war sofort klar, dass ich das später auch einmal machen will“, sagt Yohannes und lächelt schüchtern.





