FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Ausstellung Phil Hubbe :
Karikaturen über Handicaps

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Eine Cartoonausstellung in Frankfurt zeigt den oft schwierigen Alltag und die absurden Situationen, in die Menschen mit Beeinträchtigungen geraten.

Darf man über Behinderungen Witze machen? Einer, der es schon seit Jahren tut, ist selbst betroffen: Karikaturist Phil Hubbe lebt seit fast 40 Jahren mit der Krankheit Multiple Sklerose. Kaum ein Handicap, das der Cartoonist nicht schon in Zeichnungen bearbeitet hat. Sie zeigen den oft schwierigen Alltag und die absurden Situationen, in die Menschen mit Beeinträchtigungen geraten. Die Multiple Sklerose Gesellschaft in Hessen zeigt in ihrer Beratungsstelle in der Wittelsbacherallee die Ausstellung „Kunscht mit Spaß“ mit ausgewählten Zeichnungen von Phil Hubbe. Damit möchte sie Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen in einen Dialog bringen. Hubbes Cartoons drücken sein Motto „Ich bin nicht behindert, ich werde behindert“ auf humorvolle Weise aus und sollen ein breites Publikum für einen offeneren Umgang mit Behinderungen sensibilisieren, sagte die Vorstandsvorsitzende Dagmar Spill bei der Eröffnung der Ausstellung. In Frankfurt werden außerdem Werke von Künstlerinnen und Künstlern der inklusiven Kunstwerkstatt „Atelier Eastend“ gezeigt.

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