FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Jüdisches Altenzentrum :
Ein Haus gegen das Alleinsein

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Rückblick: Die Synagoge des Altenzentrums wird eingeweiht.
Rückblick: Die Synagoge des Altenzentrums wird eingeweiht.Jüdische Gemeinde

Das Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt wird 50 Jahre alt. Gefeiert wird das Jubiläum mit einem Festakt.

Gerade einmal 160 Juden haben die Amerikaner in Frankfurt vorgefunden, nachdem sie am 29. März 1945 die Stadt besetzt hatten. Etwas mehr als die Hälfte der ehemals 30.000 jüdischen Bewohner hatte sich durch Flucht und Emigration retten können. Knapp 13.000 waren in den Todeslagern ermordet worden oder hatten Suizid begangen. Zu Beginn des Sommers ließ die provisorische Stadtregierung mit Zügen einige Hundert Überlebende aus dem Lager Theresienstadt nach Frankfurt zurückbringen. Weil es in der zerbombten Stadt keine freien Wohnungen gab, wurden die Rückkehrer im früheren, durch den Bombenkrieg halb zerstörten Israelitischen Krankenhaus an der Gagernstraße untergebracht, von dem zum Glück aber noch einige Teile intakt waren.

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