Wahlkampf in Frankfurt : „Du mit deinem Kopftuch willst uns hier Politik erklären?“

Maria Achrait kandidiert in Frankfurt für die Sozialdemokraten zum ersten Mal für ein politisches Amt. Dabei wird sie angefeindet, weil sie Kopftuch trägt. Warum sie sich davon nicht einschüchtern lässt.
Maria Achrait hat sich mit ihrer Nominierung darauf eingestellt, angefeindet zu werden. Das sagt die Vierunddreißigjährige so, als wäre es etwas ganz Selbstverständliches. Sie kandidiert für die Frankfurter SPD als Spitzenkandidatin für die Kommunale Ausländervertretung (KAV) am 15. März. Gleichzeitig steht sie auf Listenplatz 38 für die Stadtverordnetenversammlung. Was sie von allen anderen Kandidaten der etablierten Parteien auf den Wahlplakaten unterscheidet, ist eine Äußerlichkeit: Achrait trägt Kopftuch.


