Renaturierung der Nidda : Radfahrer gegen Baggerfahrer

Für den naturnahen Umbau des Sossenheimer Wehrs war für zwei Jahre die Sperrung eines Abschnitts des Niddauferwegs in Frankfurt notwendig. Insbesondere Radfahrer haben das ignoriert, die Bauarbeiter wüst beschimpft.
Für Manuel Höchemer sind Baustellen Alltag. Er ist Polier bei der Tiefbaufirma Zehe, die den Zuschlag für die Arbeiten zur naturnahen Umgestaltung des Sossenheimer Wehrs in Frankfurt erhalten hat – zumindest für die Arbeiten an Land. Dazu zählt auch, die Uferwege nach Abschluss der Arbeiten auf beiden Seiten der Nidda wieder neu anzulegen. Die Bauzeit und damit die Sperrung der Uferwege war zunächst für eineinhalb Jahre vorgesehen, jetzt sind zwei Jahre daraus geworden. Derzeit werden noch die letzten Arbeiten an den drei neuen Stahlbrücken verrichtet, dann können auch die letzten Flatterbänder und Bauzäune entfernt werden, um den südlichen Niddauferweg auch offiziell freizugegeben. Dabei braucht es diese Ankündigung eigentlich nicht. Radfahrer haben Beschilderung und Absperrungen vom ersten Tag an ignoriert.


