Rechenzentren im All :
Wie Europas Antwort auf Elon Musk aussehen könnte

Carsten Knop
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Das Europäische Raumflugkontrollzentrum der ESA in Darmstadt
Das Europäische Raumflugkontrollzentrum der ESA in DarmstadtLucas Bäuml

Die Europäische Raumfahrtagentur ESA könnte vorhandene Raumsonden koppeln und so eine eigenständige Datenwolke bilden. Damit ließen sich Standards setzen. Das Militär sollte Interesse daran haben.

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gab es schon im Januar ein großes Thema: Rechenzentren im All. Elon Musks börsennotiertes Raumfahrtunternehmen SpaceX plant ein Netz aus Minisatelliten mit verteilter Rechenkapazität im niedrigen Erdorbit. Auch andere Investoren, zum Beispiel der ehemalige Google-Manager Eric Schmidt, sind auf diesem Gebiet engagiert. Über Geld verfügen sie alle. Musk hat besonders viel davon, vor allem aber Trägerraketen und ein dichtes Satellitennetz, das sich aufrüsten ließe. Europa hingegen fehlen schon die Energie, die Hardware und der Plan, um KI-Rechenzentren auf der Erde eigenständig zu betreiben. Und was für die terrestrische Infrastruktur für die Künstliche Intelligenz gilt, gilt für orbitale Rechenkapazität erst recht.

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