FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Zum Tod von Trude Simonsohn :
Ihre Saat ist aufgegangen

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Festakt zum 90. Geburtstag im Jahr 2011: Trude Simonsohn (21. Marz 1921 bis 6. Januar 2022) mit Jutta Ebeling, Ruth Wagner und Ernst Gerhardt (von links).
Festakt zum 90. Geburtstag im Jahr 2011: Trude Simonsohn (21. Marz 1921 bis 6. Januar 2022) mit Jutta Ebeling, Ruth Wagner und Ernst Gerhardt (von links).Foto - F.A.Z. Wolfgang Eilmes

Trude Simonsohn hat Generationen von Schülern vom NS-Terror berichtet. Sie klagte nicht an, sondern mahnte zur Verantwortung. Nun ist die unermüdliche Zeitzeugin und Ehrenbürgerin von Frankfurt im Alter von 100 Jahren gestorben.

Mit Trude Simonsohn, seit 2016 Ehrenbürgerin der Stadt Frankfurt, ist eine große Frau und eine der letzten bedeutenden Zeitzeugen des Holocaust im Alter von 100 Jahren gestorben. Ge­nerationen von jungen Menschen in der Mainmetropole und im Rhein-Main-Gebiet haben während Simonsohns Schulbesuchen mit ihr gefühlt und gelitten, wenn sie von ihrem Leben und Überleben erzählte.

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