Zur Übereinkunft mit Industrie : Chemie und Wohnen

Frankfurt und chemische Industrie eine Lösung gefunden, die Wohnungsbau erlaubt und den Industrieparks Entwicklungsmöglichkeiten gibt. Die 500-Meter-Abstandsregelung scheint ein gelungener Kompromiss zu sein.
Wer möchte schon direkt neben einem Chemiewerk wohnen? Nicht nur kann es dort laut sein und stinken. Bei einem Unfall drohen Anwohnern Vergiftungen und Erkrankungen, im schlimmsten Fall kann es sogar Tote geben. Der Chemieunfall von 1976 in Seveso bei Mailand hat aller Welt die Gefahren vor Augen geführt und die Politik aufgeschreckt. Die mittlerweile gültige Seveso-III-Richtline der Europäischen Union verlangt deshalb einen „angemessenen Mindestabstand“ zwischen Chemie- und Wohnanlagen.






