Schauspieler in der NS-Zeit : Mit Frau und Kind in den Tod gegangen

Der Schauspieler Joachim Gottschalk war in den Dreißigerjahren ein Liebling der Frankfurter. Von seiner jüdischen Frau wollte er sich auch dann nicht trennen, als die Nazis ihn drangsalierten. Autorin Rosemarie Killius hat nun ein Buch über Gottschalk geschrieben.
„Es ist jetzt so weit.“ Dieser Satz des Ehepaars Meta und Joachim Gottschalk, gerichtet am Abend des 1. November 1941 an ein befreundetes Ehepaar, kündigt das Ende einer Tragödie an, die acht Jahre zuvor mit der Machtübernahme Hitlers begonnen hatte. Diese Tragödie hat die Autorin Rosemarie Killius in ihrem Buch „Die tödliche Freiheit des Schauspielers Joachim Gottschalk“ auf 245 Seiten bis in die Details aufgezeichnet.
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