Auschwitzprozess in Frankfurt : Wie konnten ganz normale Männer zu Mördern werden?

Vor 60 Jahren wurden im Frankfurter Auschwitzprozess die Urteile gesprochen. Waren sie gerecht? Und konnte der Prozess in der Gesellschaft einen Mentalitätswandel auslösen?
Es war die Enge im Gerichtssaal, die die Zeugen einschüchterte, erinnert sich Peter Kalb. Nur drei oder vier Meter saßen sie von denen entfernt, die ihnen Jahre zuvor so viel Leid zugefügt hatten, die Teil einer brutalen Maschinerie waren, die an der Rampe standen, um über Leben oder Tod zu entscheiden, die das Gas Zyklon B geordert oder Erschießungen organisiert hatten.
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