Flüchtlingsheim Gießen :
905 Einsätze im Jahr

Von
Wolfgang Oelrich
Lesezeit:
Die Polizei in Gießen fühlt sich von der Politik und der eigenen Führung alleingelassen.
Die Polizei in Gießen fühlt sich von der Politik und der eigenen Führung alleingelassen.dpa

Das zentrale Flüchtlingslager in Gießen entwickelt sich zu einem Schwerpunkt von Kriminalität. Die Polizei fühlt sich alleingelassen.

Es gärt in der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen. Körperverletzung, Drogen, Diebstahl – mehrmals am Tag rücken Einsatzkräfte der zuständigen Polizeistation Gießen-Nord in die Unterkunft aus. Polizisten fühlen sich von der Politik und der eigenen Führung im Stich gelassen, berichten, untermauert mit Fällen aus dem Tagesgeschäft, von einer besorgniserregenden Situation. Das für die Erstaufnahmeeinrichtung zuständige Regierungspräsidium Gießen lässt verlauten, der überwiegende Teil der aktuell gut 1800 Bewohner des Asylbewerberheims an der Rödgener Straße, das eine Kapazität von rund 2000 Personen hat, verhalte sich unauffällig und regelkonform. Die von den Polizisten geschilderten Vorfälle stimmten allerdings „mit dem Geschehenen weitgehend überein“.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Bauingenieur*in im Straßen- und Radwegebau (m/w/d)
Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW)
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt