Eintracht Frankfurt : Rätselhafte Kettenreaktion

Warum brach die Eintracht nach gutem Start gegen Hertha noch ein? Trainer Veh arbeitet die Fehler auf und macht seinen Spielern Mut: „Die Tabelle ist sehr eng.“
Die Fehlersuche erfolgte am Tag danach. Montagmorgen, zehn Uhr. Es dauerte fast eine halbe Stunde, bis die ersten Eintracht-Profis den Besprechungsraum verließen, sich zu ihren Mountainbikes begaben und radelnd Abstand nahmen. Das 1:1 gegen Hertha BSC war Geschichte. Ein Ergebnis, das der Frankfurter Trainer Armin Veh auch bei Lichte betrachtet als „ärgerlich“ einstufte. „Auch ich konnte mir nicht erklären, wie das am Sonntag passiert ist.“ Wieso die Eintracht nach einer guten ersten Halbzeit scheinbar in sich zusammenfiel und nach dem Wechsel kaum etwas zustande brachte. An der Fitness, so die Aussprache mit den Spielern, habe es nicht gelegen. „Die Jungs waren nicht platt“, versicherte Veh. „Körperlich war alles gut. Sie haben sich ordentlich gefühlt“, sagte Veh am Montag. Beim Ergründen, warum es trotz der 1:0-Führung am Ende 1:1 hieß, wurden sich Spieler und Trainer schnell einig. „Wir wollten das 1:0 verteidigen“, sagte Veh. „Besser wäre aber gewesen, wenn wir weiter draufgegangen und das 2:0 erzielt hätten.“





