Eintracht Frankfurt : Veh als dritter Mann

Führungskräfte gesucht: Der frühere Trainer der Eintracht muss nicht unbedingt das Erbe von Vorstandschef Bruchhagen antreten. Auch Metzelder weckt Interesse.
Die Suche läuft. Bei der Eintracht ist mit dem Verlauf dieser Saison niemand glücklich. Sicherlich, die Tatsache, dass das Team vier Spieltage vor Saisonschluss nicht ernsthaft um den Klassenverbleib bangen muss, wird nach Monaten des Umbruchs offiziell als Erfolg gewertet. Intern ist die Sprachregelung aber eine andere, da ist die Rede von einer frustrierenden Rückrunde, die den Klub einiges an Sympathie beim eigenen Anhang kostete und Unmut im Kreis der Sponsoren und Logen-Mieter hervorrief. Die Sommerpause werden die Frankfurter nutzen müssen, um sich sportlich und organisatorisch neu aufzustellen und so dem selbstgesteckten Ziel, sich künftig in Reichweite der Top-Acht-Klubs zu positionieren, einen Schritt näher zu kommen. Platz elf, den das Team von Trainer Thomas Schaaf nach der Niederlage in Dortmund einnimmt, entspricht nicht dem Potential, das die Eintracht besitzt – und dieser Rang erfüllt auch nicht die eigenen Erwartungen.





