KZ-Außenlager Walldorf :
Ein scheinbar idyllischer Fleck im Wald

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Überreste: Museumsleiterin Cornelia Rühlig zeigt Frankfurts Bürgermeister Olaf Cunitz den Prügelkeller unter der einstigen Küchenbaracke.
Überreste: Museumsleiterin Cornelia Rühlig zeigt Frankfurts Bürgermeister Olaf Cunitz den Prügelkeller unter der einstigen Küchenbaracke.Cornelia Sick

Für eine Rollbahn des Frankfurter Flughafens mussten Zwangsarbeiterinnen schuften und leiden. Ihr Lager am Rand von Walldorf soll nun zu einem historischen Ort des Lernens werden.

Wie sieht dieser grüne Fleck im Walldorfer Wald so unschuldig aus. Ist er aber nicht. Hier hausten zwischen dem 23.August und dem 24.November 1944 in einem Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof etwa 1700 ungarische Jüdinnen aus Auschwitz. Sie sollten eine Rollbahn für Hitlers neue Wunderwaffe bauen, das erste düsengetriebene Flugzeug der Welt. Der Plan scheiterte. Viele der Sklavinnen wurden nach Ravensbrück weiterdeportiert, die Todesrate unter ihnen war hoch.

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Alexander Jürgs
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